Stratosphere Tower – Top of the World bei 350m

Das Stratosphere Las Vegas, genannt THE STRAT, ist das nördlichste der Strip-Hotels und ein Wahrzeichen von Las Vegas. Der Stratosphere Tower ist der höchste freistehende Turm in den Vereinigten Staaten westlich des Mississippis. Der Turm ist 350 Meter hoch und beherbergt eine Aussichtsplattform mit drei Fahrgeschäften.

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Das Stratosphere Hotel und Casino wurde 1996 eröffnet und bietet Platz für 2500 Zimmer. Das Bauprojekt kostete 500 Millionen US-Dollar. In Nordamerika ist nur der CN Tower im kanadischen Toronto höher als der Stratosphere Tower. Neben dem ehemaligen Sahara, das zukünftig SLS Las Vegas heißen wird, ist das Stratosphere das einzige Casino, das sich auf dem Stadtgebiet von Las Vegas befindet. Der Strip gehört nämlich eigentlich zum Bezirk „Paradise“.

Tower Shops

Die Tower Shops sind ein Einkaufszentrum im zweiten Stock. Die Aufzüge, die zu den Aussichtsplattformen führen, sind nur im Einkaufszentrum zugänglich. Die DeBartolo Realty Corporation, die zu 50 Prozent an den Tower Shops beteiligt war, wurde im März 1996 von der Simon Property Group übernommen und bildet die Simon DeBartolo Group.

Stratosphere Tower in Las Vegas
stratosphere

Die Tower Shops waren ein Joint Venture zwischen der Simon DeBartolo Group und der Gordon Group unter dem Namen Strato-Retail. Die Stratosphere vermietete die Verkaufsfläche an Strato-Retail, die sie dann an Einzelhandelsmieter weitergab.

Als die Stratosphere im April 1996 eröffnet wurde, befand sich ihre Verkaufsfläche noch weitgehend im Aufbau und bestand nur aus Verkaufswagen, die sich über drei Bereiche mit eigenem Thema erstreckten: Chinesisch, Französisch und Manhattan. Das Einkaufszentrum wurde von der Missouri-Baufirma McCarthy gebaut, die im Mai 1996 die erste Phase beendete.

Die nächste Phase der Tower Shops wurde im August 1996 gestoppt, so dass das Einkaufszentrum über 6.400 m2 Verkaufsfläche verfügt. Die zweite Phase, die im Dezember 1996 abgeschlossen sein soll, hätte das Einkaufszentrum auf 15.000 m2 (160.000 sq ft) erhöht. Die zweite Phase hätte ein Rainforest Cafe als Hauptmieter miteinbezogen. Im Rahmen der zweiten Phase wurde auch eine Kindertagesstätte Kids Quest geplant. Im Februar 1997 waren in der Mall 32 von 45 Filialen eröffnet, der Rest voraussichtlich bis zum Ende des zweiten Quartals. Das Einkaufszentrum hatte ca. 300 Mitarbeiter.

Im Oktober 1997 gab es 36 Geschäfte, darunter ein Bekleidungsgeschäft im Besitz des Las Vegaser Bürgermeisters Jan Jones, der auch Anteile an Grand Casinos besaß. Rund 85 Prozent der Verkaufsfläche waren belegt, 98 Prozent waren vermietet.

1998 befanden sich die Einzelhändler in den Tower Shops in finanziellen Schwierigkeiten und hatten keinen Kundenverkehr, was die Einzelhändler auf die unvollendeten Einrichtungen des Resorts zurückführten. Strato-Retail reichte Klagen gegen mehrere Einzelhändler des Einkaufszentrums wegen Nichtzahlung der Miete ein. Zwei Einzelhändler, die für teure, langfristige Mietverträge gesperrt waren, reichten Klagen gegen Strato-Retail ein.

Im März 1999 plante die Stratosphäre, eine neue Rolltreppe hinzuzufügen, die nach Angaben des Resorts in den Showroom des Casinos führen würde.

Strato-Retail verklagt jedoch die Stratosphere Corporation mit der Behauptung, dass die Rolltreppe das Geschäft mit den Tower Shops behindern würde, indem sie es den Besuchern ermöglicht, das Einkaufszentrum auf dem Weg zur Spitze des Aussichtsturms zu umgehen.

Das Resort leugnete, dass die Rolltreppe für den Zugang zum Turm genutzt werden könnte. Strato-Retail hat eine einstweilige Verfügung gegen den Bau der Rolltreppe erhalten.

Im Jahr 2000 erwarb die Stratosphere Corporation das Einkaufszentrum von Strato-Retail für 12,5 Millionen Dollar. Im Jahr 2004 verfügten die Tower Shops über 10.000 m2 Verkaufsfläche, die zu rund 90 Prozent vermietet war. In diesem Jahr kündigte das Einkaufszentrum Pläne für weitere 7.400 m2 Einzelhandelsfläche an.

Die Erweiterung würde unbebaute Fläche einnehmen, die für die ursprünglich geplante zweite Phase der Tower Shops vorgesehen war. Zu diesem Zeitpunkt verfügte das Einkaufszentrum über etwa 50 Geschäfte und 15 Einzelhandelswagen.

Besonderheiten:

Das Besondere am Stratosphere ist seine Aussichtsplattform mit dem Drehrestaurant „Top of the World“. Die Auffahrt zur Aussichtsplattform inklusive Fahrt in einem Fahrgeschäft kostet ca. 20 Dollar. Die Aussicht ist allerdings gar nicht mal so beeindruckend:

Las Vegas Attraktion Stratosphere Tower Ausblick

Alternative Aussichtspunkte in Las Vegas sind der Eiffelturm des Paris und „The View“ im Mandalay Bay.

Auf 280 Metern Höhe gibt es drei Fahrgeschäfte.

Big Shot: das höchste Fahrgeschäft der Welt.

X-Scream: Eine kurze Bahn, die über den Rand des Stratosphere hinaus fährt und dann abrupt bremst, so dass man denkt, man würde jetzt auf den Boden zurasen und dann aus dem Sitz katapultiert werden.

Insanity: Man sitzt in einem Rundell mit ca. 10 Personen, das sich an einem riesigen Greifarm befindet. Dieser Greifarm wird in ca. 300 Metern Höhe ohne Boden über den Rand des Stratosphere-Towers hinaus gefahren. Man hat also freie Sicht auf den Boden unter sich. Als wäre das nicht genug, dreht sich das „Insanity“ auch noch im Kreis. Nach 2 Minuten ist der Spaß auch schon wieder vorbei.

Es ist das einzige der Fahrgeschäfte in schwindelerregender Höhe, das nicht direkt als glatter Selbtmord zu interpretieren wäre. A propos Selbstmord: Seit 1996 sind fünf Menschen vom Stratosphere Tower in den Tod gesprungen. Ob sie dabei Geld sparen wollten, ist nicht bekannt. Denn es gäbe auch noch den kostenpflichtigen Sky Jump, einen kontrollierten Bungee-Jump von der Aussichtsplattform nach unten.

Außerdem gab es bis 2005 eine Achterbahn, die zugunsten der neuen Attraktionen geschlossen wurde.

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