Blackjack spielen in den Casinos in Las Vegas: Infos, Regeln, Strategie

 

Blackjack ist das meistgespielte Casinospiel in Las Vegas. Es hat eine lange Tradition und entstand aus dem französischen Kartenspiel Vingt-et-un (21), das bereits im 18. Jahrhundert am Königshof gespielt wurde. Durch die Entwicklung von Las Vegas zur Glücksspiel-Metropole in den 1960er und 1970er Jahren wurde dort die amerikanische Variante „21“ beliebt.

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN ZU BLACKJACK

Blackjack spielen21 ist die Summe der Karten, die den sogeannten „Blackjack“ ergeben, die beste Kartenkombination bei diesem Spiel.

Blackjack bietet den geringsten Hausvorteil für das Casino.

Mit bestimmten Tricks wie z.B. dem Kartenzählen kann der Spieler sogar einen Vorteil erlangen.

Woher hat „Blackjack“ seinen Namen?

Blackjack Las VegasDas Kartenspiel hieß ursprünglich 21. Die bestmögliche Kartenkombination aus einem Ass und einer zehnwertigen Karte sagt man ebenfalls „Blackjack“. In den Anfängen des Spiels gewährten Casinos bei der Kombination aus einem Ass und einem schwarzen Buben (Black Jack)mit der Farbe Pik oder Kreuz einen Bonus von 10:1.

Spätestens als in den 1960er Jahren das Kartenzählen aufkam und Spieler einen Weg gefunden hatten das Casino zu besiegen, wurde dieser Bonus allerdings durch den heute verwendeten 3:2-Payout ersetzt.

Blackjack Regeln

Blackjack ist beliebt, weil es scheinbar sehr einfach ist. Die Regeln lernt man in kurzer Zeit durch zuschauen oder ausprobieren. Wir haben hier die wichtigsten Blackjack Regeln für einen schnellen Einstieg zusammen gefasst.

Karten

Blackjack Regeln

Blackjack wird mit amerikanischen Karten gespielt. Dabei variiert die Anzahl der Kartendecks je nach Casino und Tisch. Ein Kartendeck beim Blackjack hat 52 Karten bestehend aus den vier Farben Pik, Herz, Karo und Kreuz sowie jeweils 13 Kartenwerten von 2 bis 10 plus Bube (Jack), Dame (Queen), König (King) und Ass.

Beim Single-Deck-Blackjack hält der Dealer ein Kartendeck in der Hand. Beim Blackjack mit meheren Kartendecks (2,4, 6 oder 8 – in Online Casinos sogar 10)  zieht der Dealer die Karten entweder aus einer automatischen Mischmaschine oder einem Kartenschlitten („Kartenschuh“ von englisch für „Card shoe“).

Ziel des Spiels

Man spielt gegen die Bank, repräsentiert durch den Kartengeber (englisch: Dealer). Man gewinnt, wenn man mit mindestens zwei Karten eine höhere Summe als der Dealer hat.

Spielablauf

Eine Runde beginnt mit dem Mischen aller Karten durch den Dealer. Bei einer automatischen Mischmaschine werden die Karten permanent gemischt, so dass der Dealer damit keine Zeit verliert.

Wenn der Dealer die Karten gemischt hat, reicht er einem Spieler eine rote Plastikkarte. Diese sogenannten Cutting-Card soll der Spieler an eine beliebige Stelle im Kartenstapel stecken. Das signalisiert dem Dealer, an welcher Stelle er den Stapel abheben soll, um eine Manipulation durch das Mischen des Dealers zu verhindern und eine zufällige Reihenfolge der Karten zu gewährleisten.

Bevor es los geht, muss man seinen Einsatz vor sich auf dem Tisch platzieren. Beachte unbedingt den geforderten Mindesteinsatz und den erlaubten Maximaleinsatz. Beide Zahlen stehen auf einem Schild neben dem Dealer.

Jeder Spieler, der einen Einsatz getätigt hat, nimmt am Spiel teil. Der Dealer teilt zunächst im Uhrzeigersinn beginnend beim Spieler zu seiner linken (First Base, ganz rechts am Tisch) eine Karte an jeden Spieler aus.

Wenn jeder Spieler eine Karte vor sich liegen hat, zieht der Dealer eine Karte, die er offen vor sich selbst hinlegt.  Diese Karte nennt man „Up Card“, weil das „Gesicht“ der Karte nach oben zeigt und von allen sichtbar ist.

Anschließend bekommt jeder Spieler wieder in der gleichen Reihenfolge wie vorher eine zweite Karte. Diese beiden Karten liegen bei allen Spieler offen sichtbar auf dem Tisch. Eine Ausnahme bilden manche Single-Deck-Blackjack-Spiele, bei denen die Karten der Spieler verdeckt ausgeteilt werden. Diese Spiele sind aber sehr selten.

Hat jeder Spieler zwei Karten als Starthand, zieht der Dealer seine zweite Karte. Diese zweite Karte ist für die Spieler nicht sichtbar und nennt sich daher „Hole Card“.

Als erstes ist der Spieler am Zug, der zur linken des Dealers sitzt.

Jeder Spieler hat mehrere Optionen, das Spiel zu beeinflussen. Man kann entweder eine weitere Karte ziehen (HIT), seinen Einsatz verdoppeln und noch eine weitere Karte erhalten (DOUBLE DOWN), Paare teilen (SPLIT) und mit zwei Händen weiterspielen oder mit der aktuellen Kartensumme stehen bleiben (STAND). Es gibt in manchen Casinos sogar die Möglichkeit seine Hand aufzugeben (SURRENDER) und die Hälfte seines Einsatzes zurück zu bekommen.

Jeder Spieler kann beliebig viele Karten ziehen, solange der Wert von 21 nicht überschritten wird. Ab einer Kartensumme von 22 gilt die Runde für den Spieler als verloren und der Dealer zieht sofort den Einsatz ein, egal, was der Dealer später noch für eine Kartensumme bekommt. Wenn ein Spieler eine Karte zieht und damit mehr als 21 erhält, nennt man das „Überkaufen“, „Verkaufen“ oder in der englischen Fachsprache „BUST„.

Den begehrten „BLACKJACK“ hat man mit der Summe 21 bestehend aus zwei Karten: einem Ass und einer Karte mit dem Wert 10 (Zehn, Bube, Dame, König). Hat man einen Blackjack bekommt einen Gewinn im Verhältnis 3:2 ausgezahlt, was in dezimal Schreibweise dem 1,5-fachen des Einsatzes entspricht. In manchen Casinos wird das schlechtere Auszahlungsverhältnis von 6:5 (1,2-fache des Einsatzes) für einen Blackjack gezahlt. Diese Spiele sollte man nicht spielen, da dabei der Hausvorteil des Casinos um einiges höher ist als beim Payout von 3:2.

Wenn der Dealer allerdings ebenfalls einen Blackjack bekommt, gilt die Runde als Unentschieden („PUSH„). Bei einem Gleichstand der Punkte zwischen Dealer und Spieler bleibt der Einsatz unberührt auf dem Tisch liegen.

Bei einem Sieg ohne Blackjack erhält man die Höhe des Einsatzes als Gewinn dazu.

mehr über Blackjack Regeln erfahren…

Ebenfalls eine interessante Webseite über Blackjack-Regeln ist Black-Jack-21.com.

Die optimale Blackjack Strategie

Blackjack Strategie TabelleDie Beliebtheit von Blackjack liegt darin, dass eines der interaktivsten Casinospiele ist und der Spieler selber einige Entscheidungsmöglichkeiten hat.

Durch gute und schlechte bzw. mathematisch wahrscheinlichere und unwahrscheinlichere Entscheidungen kann der Spieler den Lauf der Dinge beeinflussen.

Mit der optimalen Blackjack Strategie ist es möglich den Hausvorteil des Casinos auf 0,5% zu senken.

Das macht Blackjack zum Casinospiel mit dem geringsten Hausvorteil des Casinos und damit mit den größten Gewinnchancen für den Spieler.

Kurzfristig gesehen kann man biem Blackjack schon mal Gewinn machen. Doch das Casino gewinnt auf lange Sicht immer noch. Wenn man jedoch in jeder Situation am Blackjack-Tisch die mathematisch bestmögliche Entscheidung trifft, wird man langfristig am wenigsten verlieren.

Allerdings muss dafür schon einiges gelernt werden und vor allem die optimale Blackjack Strategie perfekt beherrscht werden. Diese wurde in den 1950er Jahren vom Mathematiker Edward Thorpe berechnet und in einer Tabelle anschaulich dargestellt.

Diese Black Jack Strategie Tabelle gibt an, was die mathematisch korrekte Handlung in jeder möglichen Situation am Black Jack Tisch wäre. Durch die Anwendung der Blackjack Strategie minimiert man in nachteiligen Situationen den Verlust und maximiert in vorteilhaften Situationen den Gewinn.

Man nimmt solange Karten, bis man mindestens 17 hat. Hat der Dealer jedoch eine Karte von 2 bis 6, nimmt man nur noch Karten bis man mindestens 12 hat. Wenn der Dealer weniger als 7 hat, bleibt man stehen, wenn man 12 oder mehr hat.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Spielweisen, mit denen man sein Spiel verbessern kann. Wer sich nicht an die Blackjack Strategie Tabelle hält und nach Bauchgefühl spielt verliert sein Geld also schneller.

Mit dem EBook „Blackjack Winner“ erfährst du nicht nur, wie man richtig Blackjack spielt, sondern auch, wie man langfristig erfolgreich ist.

Infos zur Strategie auf Blackjack-Winner.de

Weitere Strategie-Tipps auf Black-Jack-21.com

KARTENZÄHLEN BEIM BLACKJACK

Karten zählen beim Blackjack

Eine fortgeschrittene Methode beim Blackjack sogar einen Vorteil gegenüber dem Casino erlangen zu können nennt man Kartenzählen.

Das Kartenzählen ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, bei der man durch ein einfaches System anhand der ausgespielten Karten Rückschlüsse auf die noch kommenden Karten anstellt.

Es geht dabei um eine grobe Schätzung des Verhältnisses von niedrigen Karten (schlecht) und hohen Karten (gut, da sie für einen Blackjack und andere gute Kartenkombinationen benötigt werden). Aus den ausgespielten Karten kann man Rückschlüsse auf die noch kommenden Karten ziehen.

Man muss dabei nicht jede Karte mitzählen, sondern teilt alle Kartenwerte grob in zwei Kategorien: niedrige Karten von 2 bis 6 und hohe Karten von 10 bis Ass.

Niedrige Karten erhalten, wenn sie aus gespielt werden, den Wert +1 da es gut für den Spieler ist, wenn sie aus dem Spiel sind.

Hohe Karten hingegen erhalten als Gegengewicht bei ihrer Ziehung den Wert +, weil mit jedem ausgespielten Assund jeder zehn-wertigen Karte die Wahrscheinlichkeit auf einen lukrativen Blackjack sinkt.

Man zählt alle ausgespielten Karten mit diesem System fortlaufend ab einer Mischung bis wieder gemischt wird. Der Vorteil durch das Kartenzählen ist im niedrigen Prozentbereich. Gute Spieler können im Schnitt mit einem zwei-prozentigen Vorteil rechnen. Damit man daraus auch Kapital schlagen kann, muss man entsprechend hohe Einsätze bringen.

Durch die Varianz, oder sprichwörtliche Glücks- und Pechsträhnen, kann man allerdings dadurch auch hohe Beträge verlieren. Eine entsprechend große Bankroll, also ein Kapitalpuffer ist dafür nötig. Für Anfänger und gelegentliche Blackjack Spieler ist es also nicht unbedingt empfehlenswert ein Karten Zählsystem zu verwenden.

Blackjack kann man online, zum Beispiel auf blackjackspielen.com.de kostenlos ausprobieren.

Blackjack Strategie

Ist Kartenzählen in den Casinos in Las Vegas verboten oder illegal?

Las Vegas Film „21“ mit Kevin Spacey in der Hauptrolle dreht sich um die Thematik des Kartenzählens. Er beruht sogar auf einer wahren Geschichte eines Mathematik-Studenten-Teams aus Harvard, dass durch das Kartenzählen in Las Vegas ein Vermögen verdient hat. Der Film zeigt, wie das Casino Personal Jagd auf Karten Zähler macht und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Was in den 80er und 90er Jahren vielleicht so der Fall war, ist heutzutage unvorstellbar.

Karten zählen beim BlackjackEs ist definitiv kein Verbrechen und auch nicht illegal in einem Casino in Las Vegas Karten zu zählen. Man verwendet dabei lediglich sein Gehirn. Allerdings hat das Casino immer Hausrecht, was heißt, dass man ohne Begründung gebeten werden kann das Casino zu verlassen oder nicht mehr zu spielen.

Ein prominentes Beispiel sorgte vor Kurzem für Aufsehen. Hollywood-Schauspieler und Batman-Darsteller Ben Affleck wurde beim Blackjack spielen in einem Casino in Las Vegas gebeten nicht zu spielen. Affleck gab in einem Interview an, dass er jahrelang geübt hatte um zu einem guten Kartenzähler zu werden. Aufgrund seiner Berühmtheit war das Casino Personal allerdings sehr freundlich bei der Aufforderung den Blackjack-Tisch zu verlassen und nicht mehr in diesem Casino Blackjack zu spielen. Bei weniger bekannten Spielern ist es wahrscheinlich mit der Freundlichkeit nicht so weit her.

Von Gewalt werden jedoch die wenigsten Kasinos gebraucht machen, da man in der USA schon für geringe Vergehen sehr empfindliche Strafen bekommen kann. Es ist wahrscheinlich realistischer dass man einen Jackpot am Automaten knackt, als vom Personal des Casinos entsprechend verletzt zu werden um dann vor Gericht ein Schadensgeld in Höhe eines Jackpots zugesprochen bekommen zu können.

Online Blackjack

In den vergangenen Jahren wurde das Glücksspiel im Internet immer seriöser. Man kann daher bei bekannten Online Casinos, wie dem 888 Casino Online Blackjack spielen. Wer nicht nur sein Geld verlieren will, sollte man einen Blick auf Radeks Online Blackjack System (R.O.B.S.) werfen. Damit raubt man auf legale weise die Online Casinos aus.

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